Aufräumen

So ein Urlaub ist ja auch immer eine gute Gelegenheit, über alles Mögliche nachzudenken, für mich jedenfalls. So Überlegungen wie was man so hat und braucht, wie man was besser organisieren (optimieren) kann und womit man seine Zeit verbringen will und muß – laufen bei mir irgendwie im Hinterkopf ab.

Zurück zu Hause hab ich erstmal jede Menge Sachen aussortiert, die ich schon ein Jahr lang nicht mehr angezogen habe, die aber noch richtig gut und schön sind, und auf ebay gestellt. Vielleicht hat ein anderer damit Freude. Das war einfach.

Schwieriger war es, Bücher auszusortieren. Irgendwie mag ich mich kaum von Büchern trennen. Ich lese gern, hab viel aus Büchern gelernt, liebe es mit einem Buch auf dem Sofa oder am Strand zu liegen und lesend in eine andere Welt einzutauchen. Das war eigentlich schon immer so. Ganz früher, zu DDR-Zeiten, war es oftmals ziemlich schwierig, an gute Bücher zu kommen. Und heute ist es nicht weniger einfach, da die Auswahl unüberschaubar groß ist und es eine Menge Trash auf dem Markt gibt.
Jedenfalls sind Bücher eine Art Schatz für mich. Aber heute nun, muß ich aussortieren, denn wir haben keinen Platz mehr im Bücherregal. Das hat Stunden gedauert und ist mir sehr schwer gefallen. Aber wie bei jedem anderen Ding auch: manches hat seine Zeit, war zu einem bestimmten Moment gut und hilfreich. Ich hab mich bei jedem Buch ein wenig erinnert an die Zeit als ich gelesene habe, an meine Gedanken dabei und mich gefragt, ob ich es nochmal lesen würde. Diejenigen, die ich nicht wieder zur Hand nehmen würde, habe ich aussortiert.
Ein paar davon kann ich möglicherweise auf Amazon verkaufen, andere werde ich in die hiesige Bücherei bringen.

 

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